Mittwoch, 17. Mai 2017

Freiraum schaffen = Loslassen = Verabschieden




Zuerst möchte ich mich bei Euch für Eure Treue bedanken. Nach bald 1,5 Jahren hätte ich mir nie gedacht, dass ich ohne Werbung und SEO und Marketing und ich weiß nicht was noch so alles für einen Blogger empfohlen wird um sichtbar zu werden, doch so viele Menschen erreichen konnte.

Doch nun muss ich Euch wahrscheinlich enttäuschen.
Ich werde den Blog auf Eis legen.
Das heißt, er bleibt bestehen, damit meine Tipps jederzeit nachlesbar sind und vielleicht kommt noch etwas hinzu, wenn ich der Meinung bin, dass ich den Gedanken auf keinen Fall für mich behalten darf. Sollte dies geschehen und ihr es nicht versäumen wollt, dann könnt ihr auf meiner FB-Seite https://www.facebook.com/Plötzlich-Frei-230697607276708/ ein Like hinterlassen oder ihr folgt mir auf Instagram (dort findest du mich unter „edithbrandtner“), denn da werde ich es sicherlich in meiner Story erwähnen. Wenn du dich aber nirgends anmelden und trotzdem informiert werden möchtest, dann schreibe mir doch eine e-mail unter ploetzlichfrei@gmx.at 
Auch, wenn du noch Fragen zum Thema „Wunscherfüllung“ hast oder mir sonst noch etwas mitteilen möchtest, darfst du mich gerne per e-mail kontaktieren.
Die Beiträge, die ich verfasste, sind für die Allgemeinheit geschrieben, aber nicht unbedingt für jeden Einzelnen anwendbar, denn jeder Mensch ist anders und jeder Mensch hat daher eine andere Lösung um seinen Wunsch erfüllen zu können.
Vielleicht ergibt sich aus einem e-mail-Verkehr auch wieder mal ein Artikel, doch es wird keine Regelmäßigkeit mehr geben, das kann ich versichern. Denn ich möchte mich nicht mehr abhängig machen, sondern mir Freiheit schenken.




Wie kommt’s? 

Ich habe doch erzählt, dass ich mich bei intueat angemeldet habe. Durch verschiedene Audios und Mentalübungen erkannte ich, dass es mehr gibt was ich wieder intuitiv machen möchte, so wie ich es als Kind getan habe.
Noch bevor ich mich dort angemeldet hatte, war mir klar, dass ich mich verändern werde, doch dass es dann doch so heftig kam hatte mich erstaunt. Erstaunt, weil ich es irgendwie vorhergesehen habe, aber es nicht wahrhaben wollte.

In der FB-Gruppe von intueat gab es eine Buchvorstellung zur HSP (= Hochsensitive Person bzw. Hochsensible Person), das mich sofort fesselte. Ich besorgte mir so ein Buch und erkannte mich darin wieder. Ein Beispiel: Eine HSP möchte immer neue Sachen ausprobieren und sobald sie es kann wechselt sie zum nächsten Thema und ist schließlich irgendwann damit überfordert. Dh. ewig auf der Suche. So ist/war es auch bei mir. Nun möchte ich nicht mehr vom Pfad abkommen, sondern meinem Ziel entgegengehen. Schluss mit dem herumirren. Dazu muss ich aber erstmals alles loslassen, worin ich mich ausprobiert habe und endlich wieder zur Ruhe kommen. Leider zählt dazu auch nun mal der Blog.
Daher plädiere ich auf Euer Verständnis und hoffe ihr seid mir nicht böse, wenn ich mich auf unbestimmte Zeit nicht mehr auf diesen Blog melden werde.

Wo findet man mich inzwischen? 

Ich bleibe weiterhin auf Facebook mit „Edith Brandtner“ oder „Plötzlich Frei“  aktiv (wenn auch nur dezimiert) und Instagram mit „edithbrandtner“ (hauptsächlich mit 24-Std.-Stories), da dies die schnellste Form des veröffentlichen ist.

Was wären die nächsten Artikeln gewesen? 

Ich wollte noch schreiben, ob es gut ist, wenn man seinen Wunsch weitererzählt.
    
Die Kurzversion: NEIN. Du weißt nie, ob dieser jemand doch ein Neider ist und dagegen arbeitet oder es eine Person ist, die dich so verunsichert, sodass du nicht mehr an deinen Wunsch festhalten kannst. 

Als 2. Beitrag wäre da noch der  Monatsrückblick Mai gewesem – Ein Monat voller guten Taten

Ich habe jede Menge Botschaften verteilt, die auch mir zu denken gaben.






Dann war ich die alten Leute im Pflegeheim besuchen.
Sammle Schraubverschlüsse und Bierkapseln, die dann verkauft werden und das Geld den Bewohnern des Pflegeheims zugutekommt.




Doch eigentlich war ich diesen Monat auch wieder sehr Dankbar.

Dankbar, dass mein Auto nicht auf die Straße gerollt ist, weil ich vergaß die Handbremse zu ziehen und ich es noch rechtzeitig aufhalten konnte, obwohl ich es erst bemerkte, als ich das Haus verließ und zum Wagen ging, wo dieser in dem Moment zu rollen begann.

Dann war ich nach langer Zeit wieder schwimmen und ich bin dankbar, dass ich die Erste war, die die Wellen im Schwimmbecken schlugen durfte.






Was werde ich mit meiner neugewonnen Freizeit machen? 

Wie ihr bereits wisst habe ich mit meinem Blog keinen Cent verdient. Es war auch keine Werbung für einen selbstständigen Beraterjob. Deswegen habe ich einen Hauptjob, wo ich im Einkauf eines Betriebes arbeite, das Fertighäuser herstellt und zurzeit ist Hauptsaison. Ich möchte mich auf diese Arbeit konzentrieren und zu Hause Freiräume schaffen.

Hosen warten auf ihre Reparatur mit der Nähmaschine,
Laden wollen ausgemistet werden,
Möbeln gestrichen,
Fliesen gelegt,
Auffahrt gepflastert,
Unterlagen sortiert und abgelegt, …..

Ihr seht die To-Do-Liste ist ewig lange, dabei liegt mein eigentliches Augenmerk auf meiner Person selber.  Ich möchte mehr Sport machen und mich von selbst auferlegten Pflichten befreien.
Ich habe seit einem Jahr jeden Mittwochnachmittag frei und habe ihn nie richtig genutzt. Nach der Arbeit setzte ich mich meist mit Essen vor die Glotze und später ging ich rauf in mein Büro um noch meinen Artikel in den Blog zu stellen, den ich meist schon am Wochenende zuvor geschrieben hatte. Ich musste noch die Fotos machen, bearbeiten und zufügen, damit ich den Beitrag rechtzeitig mit Donnerstag Früh veröffentlichen konnte.
Damit ist nun Schluss.

Stattdessen wird aufgeräumt. Ich habe mein Haus etwas vernachlässigt und nur oberflächlich sauber gemacht. Ich muss mir wieder ein wahres Lebensgefühl reinholen. Ich möchte wieder durchatmen können (Staubfrei und Ausgemistet) und den Durchblick bekommen (17 saubere Fenster).
Neben dem abarbeiten der To-Do-Liste wird regelmäßig Sport betrieben.

Was ich mir schon zur Routine gemacht habe ist mein morgendlicher Spaziergang, den ich gelegentlich auf Instagram-Story zeige. Ich stehe gegen 5:20 auf, trinke ein Glas Wasser und spaziere los. So beginnt mein Tag stressfrei und mit voller Energie, die ich aus der Natur ziehe. 





Erst danach kommt der restliche Ablauf, wie Zähne putzen und anziehen.

In 2 Monaten habe ich dann endlich ein neues Handy und einen neuen Tarif, womit ich jederzeit und überall meine Erlebnisse schnell hochladen kann. Das bei weitem viel weniger Zeit in Kauf nimmt, als einen Blog zu schreiben und wer weiß vielleicht komme ich noch auf die Idee mal ein Video zu drehen und es auf YouTube zu stellen. Alles ist möglich.
Man bemerke, ich bin schon wieder an der nächsten Sache dran, statt bei mir zu bleiben.
Ich muss echt los lassen.

In diesem Sinne seid mir nicht böse und behaltet mich in guter Erinnerung.

GLG
Edith

P.S.: Ich bedanke mich nochmals für Eure Treue. Ein großer Dank gebührt aber meiner Freundin, die jeden Beitrag aufmerksam durchgelesen und mich auf Fehler aufmerksam gemacht hatte. Danke für das Gratislektorat.
P.S.S: Ich fühle mich schon etwas freier, da ich diesen Artikel nun endlich geschrieben und veröffentlicht habe. Ich hatte ein schlechtes Gewissen, da ich schon 2 Wochen ohne Erklärung nichts mehr von mir lesen habe lassen.

Montag, 1. Mai 2017

April – Der Monat voller Dankbarkeit



Das mit der Dankbarkeit ist echt arg. Je mehr man sich bedankt, desto mehr wird man beschenkt. Ich habe das schon letztes Jahr erlebt als ich bei einer 40-Tage-Dankbarkeits-Challenge mitgemacht hatte. Ich rate Euch: Probiert es aus. Dankbarkeit erzeugt Freude und Freude bringt noch mehr Situation wofür man dankbar ist. Die Spirale dreht sich somit nach oben. Also wenn ihr meint, dass alles trist ist, dann seit dankbar für das was ihr habt. Denn ihr habt viel. zB Augen, die diesen Blog lesen können. Also fangt an dankbar zu sein.

Ich zeige euch nun meinen dankbaren Monat April. 

3. April 
Ich bin Dankbar für die Katzen, die mir das Entschleunigen beibringen.



8. April 
Danke für den großen Kühlschrank, sodass ich nur 1x die Wochen einkaufen muss und trotzdem rundum versorgt bin. 




12. April 
Mein Nachbar informierte mich, dass er Brot gebacken hat und ich mir am Nachmittag einen Wecken holen darf. Er ist pensionierter Bäcker und in seinem Brot sind noch ehrliche Zutaten drinnen und das schmeckt man auch und mein Körper verträgt es gut, dass ich leider von manchen andern gekauften Broten nicht behaupten kann. Danke für das ehrliche Brot.

Außerdem wurde ich bei der Arbeit von einem Lieferanten mit einer Schokolade beschenkt, womit ich genauso wenig gerechnet habe.

Danke Nachbar. Danke Lieferant.



14. April 
Als ich zur Arbeit kam, war der Osterhase bereits da und hat uns jede Menge dagelassen, wobei ein Osterhase etwas depressiv wirkte. 😕 Danke für die nette Überraschung.



Am Nachmittag kam eine Freundin auf Besuch und brachte eine Torte. Ich habe es gerade noch geschafft, das letzte Stück zu fotografieren bevor sie weg war. 😉 Danke für das tolle Gespräche bei Kaffee und leckerer Torte. 



15. April 
Als wir vom Einkauf zurückkamen stand ein Frosch in meinem Garten mit einem schönen Gruß von der Nachbarin. Als Dankeschön, dass wir ihren Kater im Winter bei uns schlafen lassen, da wir eine Katzenklappe haben und sie nicht.



16. April 
Wir wurden von meiner Mutter zum Ente Essen eingeladen. Dank Ihr blieb meine Küche sauber.


19. April 
Ich war dankbar, dass ich den Rasen nicht mähen musste, obwohl es am Plan stand, doch mein Vater war schneller und hatte es bereits erledigt.


20. April 
In einer FB-Gruppe erntete ich viel Lob, da ich angeblich sehr motivierend wirke. Das freut mich total und bin auch Dankbar für diese Gabe.


21. April 
Als ich nach Hause kam standen Vaters alte Fotoapparate bei mir, nach denen ich ihn schon lange fragen wollte. Danke dafür.



25. April 
Ein Danke geht an meine Mutter, die sich letztes Jahr um meinen Mini-Garten gekümmert hat und nun blühen zum erste Mal Tulpen in meinem Garten.



26. April 
Danke für die rasche Hilfe im Krankenhaus die meiner Mutter gegeben wurde und sie nun seit Samstag wieder zu Hause ist. 



27. April 
Da hatte ich die größte Freude. Ich habe mir am Vortag ein Buch bestellt und mich schon darauf gefreut. Als ich in meinem Postkasten sah war auch schon ein Päckchen da. „Wau“ dachte ich „das ging aber schnell.“ Doch es stellte sich heraus, dass es sich dabei nicht um das bestellte Buch handelte, sondern meine Freundin schickte mir Eines. Einfach so.  Nur weil sie zu meinem Geburtstag nichts Passendes fand, meinte sie. Dabei hatte sie mir damals eh einen Teelichthalter geschenkt, der bei mir in Verwendung ist, außerdem hatte ich mir gar nichts erwartet.



Der Titel ist keine Liebeserklärung an mich, sondern sie weiß einfach, dass ich Geschichten mit tieferem Sinn mag und das soll eine davon sein. Ich bin gespannt. 

29. April 
Ich bin überwältigt. Ich kann es einfach nicht fassen. Aber bis dato hat ein Beitrag von mir so zwischen 150 und 600 Aufrufe, doch mein letzter Artikel schlug alles. Ich hatte stündlich 10-20 Zugriffe und stehe nun bei 2.234 Aufrufe (Stand: 29.April 19:00 Uhr) und diese Bombe schlug quasi über Nacht ein. Keine Ahnung woher das plötzliche Interesse auf einmal kommt, aber ich bin auf alle Fälle wahnsinnig Dankbar dafür.

Ich wusste gar nicht, dass mein Blog doch so gut ankommt.

Daher zum Abschluss noch ein MEGA-DANKESCHÖN an meine Leser.



LG
Edith

Donnerstag, 27. April 2017

5 Methoden wie du dir was einreden kannst.





Was ist, wenn ich nicht visualisieren kann?
Wird mein Wunsch dann nicht in Erfüllung gehen?




Keine Angst. Natürlich geht auch dein Wunsch in Erfüllung.
Wenn du trotz meines *Trainings* es nicht geschafft hast zu visualisieren, dann suggeriere.

Denk zurück an deine Kindheit 

„Mama ich werde Millionär, damit ich nicht wie du zur Arbeit gehen muss.“
„Ja mein Kind, rede es dir nur ein“ 

Kennt das Jemand?
Sich etwas einreden?
So lange bis man tatsächlich daran glaubt?

Wir machen das oft unbewusst indem man bei einem Missgeschick sagt „Du meine Güte bin ich ungeschickt.“ Das passiert öfters als man es wahrnimmt, bis man tatsächlich immer wieder etwas fallen lässt oder sich wo anstößt. Man wird von sich und dann auch schon von anderen zum Tollpatsch erklärt und bleibt es.
Seht ihr? Dass ist Suggestion.

Warum dieses Suggerieren nicht auch für die guten Sachen, für seine Wünsche verwenden?

Gerade wenn man seine Wunschfigur erreichen möchte, gibt es das Problem der Vorstellungskraft.
Man soll sich so fühlen, als ob man bereits in diesem neuen Körper drinnen steckt mit den tollen Klamotten und der gesunden Haut und dem definierten Muskeln und … .
Das ist gar nicht so einfach. Sowie es nicht einfach ist, wenn man sich während einer Krankheit wieder gesund fühlen soll. Man kann sich zwar vorstellen, dass man über eine Wiese läuft und glücklich ist bis man währenddessen kaum Luft bekommt, weil die Nase läuft und schon ist man wieder zurück in seinem Krankenbett.

Also wenn es dir schwer fällt dein zukünftiges Ich zu visualisieren, dann musst du es dir einreden.

Ich beschreibe hier heute 5 Methoden der Suggestion.

 

Der Stein



Als mir mein Selbstbewusstsein fehlte, habe ich beim Spazieren gehen nach einem Stein gesucht, der gut in der Hand lag. Während ich ihn in meiner Hand hielt sagte ich mir im Rhythmus der Schritte immer wieder einen Satz vor: „Selbstbewusstsein, Selbstbewusstsein, ich bekomme immer mehr Selbstbewusstsein.“ und es stieg. Ich redete mir es suggestiv ein. 
Jedes Mal, wenn ich den Stein in meiner Jacken- oder Hosentasche spürte, dachte ich an mein Selbstbewusstsein und nahm eine aufrechte Körperhaltung ein und fühlte mich wieder stärker. Meine Suggestion machte ich dann bei jedem Spaziergang, der schließlich zum Power-Walk mutierte und ich auch noch fitter dadurch wurde. 

Der Motivationsspruch 

Letztes Jahr habe ich das Laufen für mich entdeckt - die Steigerung vom Power-Walken -  und dabei habe ich dann einen Sing-Sang entwickelt von dem ich *hier* bereits berichtet habe. 

Ich hatte den Motivationsspruch:

Ich werd‘ immer dünner werden,
ich mag Paprika, Schinken und Co.
Ich werd‘ immer fitter werden,
denn das Laufen macht mich froh.

Diese Suggestion hatte mich schließlich zu intueat gebracht, wo ich lernte das Essen wieder zu lieben und auch das Laufen machte immer mehr Spaß, da ich lauter wertvolle Gedanken dabei habe. 

Ein Symbol 

Du denkst dir ein Symbol oder eine Farbe für deinen Wunsch aus und jedes Mal, wenn du dieses Symbol oder diese Farbe siehst sagst du dir deinen Motivationssatz vor. „Ich freue mich über die Komplimente die ich täglich erhalte.“ Wähle als Zeitform die Gegenwart, denn du bekommst jetzt schon deine Komplimente.


Wenn du deine Farbe öfters sehen willst, dann klebe dir Post-it´s in dieser Farbe an jene stellen, an denen du dich immer wieder aufhältst. Erst kürzlich habe ich hier *klick* berichtet, wie ich es mit Stickern handhabe. 



Ein Foto 

 



Entweder du hast noch ein altes Foto von Dir, worauf du dir gefallen hast oder du bastelst dir deinen neuen Körper. 
Suche dir deinen Wunschkörper in einem Modekatalog oder im Internet und setzte deinen Kopf darauf. Aber bleibe realistisch. Also wenn du zB einen breiten Knochenbau hast, dann wirst du nicht auf einmal eine kindliche Figur haben können.



 Dein gebasteltes Bild gibst du in einen Bilderrahmen und stellst diesen neben deinem Bett auf, sodass es das Erste und das Letzte ist, was du am Tag siehst, dabei sagst du dir einen Satz vor wie „Das bin ich und ich gefalle mir.“








Beim Einschlafen 

Du kannst dir auch noch einen weiteren positiven Satz ausdenken und ihn beim Einschlafen vorsagen, denn das ist der beste Zeitpunkt, wo Bewusstsein und Unterbewusstsein zusammentreffen.
Aber bitte keine Zeitangaben. Wie „in einem Monate bin ich schlank“. Denn jeder Tag zählt neu und erst ab diesem weiteren Tag wird der Wunsch erst in einem Monat realisiert. Also nie.
Wenn du stattdessen dir sagst „Ich werde schlanker und schlanker“. Dann heißt es du nimmst stets ab oder zu, je nachdem welchen Körperzustand du zurzeit hast.

Ich hoffe ich habe mit meinen Suggestions-Beispielen einigen helfen können, die keine Vorstellungskraft haben. Das ist ganz normal. Wobei es trotzdem auch trainiert werden kann. *Hier* kannst du es nochmals nachlesen.

Viel Spaß beim Nachmachen und freu dich auf dein zukünftiges Ich.

Deine
Edith

Mittwoch, 19. April 2017

Eine verbale Watschn hatte mich wachgerüttelt.

Wenn dich etwas zu Boden wirft, dann nur damit du aufstehst und einen Neuanfang startest. 



Vorwort

Bevor ich mit meiner Geschichte beginne, muss ich kurz erwähnen, dass mein Mann und ich viele unserer Wochenenden früher im Waldviertel bei meinen Eltern verbrachten. Gleich daneben stand der Rohbau aus meiner 1. Ehe. Der Rohbau war zwar in meinem Besitz aber eigentlich noch unbewohnbar.

In meiner Kindheit verbrachte ich die Wochenenden und Ferien immer am Land und hatte dadurch alle meine Freunde dort, die dann mit der Zeit nach und nach wegen Ausbildung, Job und Liebe wegzogen.

So kam es, dass wir uns dann nur noch 1-mal im Jahr trafen und zwar zum Pfingstfest. 

Der Schlag 

Ich habe schon oft über meinen Tiefpunkt geschrieben und gerade, als es schien bergauf zu gehen, bekam ich einen weiteren Schlag. (hypothetisch)

Jedes Jahr verbrachten wir das Pfingstwochenende bei meinen Eltern und ich freute mich wie ein kleines Kind die alten Freunde wieder zu sehen.
Doch plötzlich meinte meine Mutter: „Nächste Woche kommt ihr eh nicht?!“  
He? Was ist jetzt kaputt? „Wieso nicht? Da ist doch Pfingsten.“
„Da kommt schon deine Schwester mit den Kindern.“
„Aber ich treffe mich doch mit meinen Freunden.“ äußerte ich verzweifelt.
„Tja, diese Jahr wird daraus nichts. Ich habe nicht so viel Platz.“
-Bum- Das hat gesessen. Ich war den Tränen nahe vor Zorn und Trauer gleichzeitig. 
Sie wusste doch, dass ich mich jedes Jahr mit meinen Freunden treffe und mich darauf freute. Zack. Aus und vorbei. Diese Freude wurde mir mit einem Schlag vernichtet.

Ich ging mit meinem Mann zum Teich spazieren um mich zu beruhigen und einen klaren Gedanken zu fassen.


Zuerst regte ich mich noch immer über meine Mutter auf, wie sie mir das nur antun konnte. Da geht es mir eh schon so schlecht und die einzige Freude, die mir noch blieb war 1x jährlich meine Freunde zu treffen und das nimmt sie mir nun auch noch. Aaaaahhhhhh!
Ich ließ meinen Zorn freien Lauf und befreite mich davon und bald fing mein Hirn wieder an klarer zu arbeiten. Je schlechter die Situation, desto kreativer die Gedanken. Das kann ich versichern, das hatte ich schon des Öfteren.

Wie kann mein Pfingstwochenende gerettet werden, das bereits in einer Woche ist? 

Die Lösung 

Mein Mann und ich beschlossen uns in einem der oberen Zimmern des Rohbaus, wo zumindest schon die Gipsfaserplatten angebracht waren, einzurichten und teilten unser Vorhaben meinen Eltern mit.

Meine Eltern lösten gerade Ihre Wohnung in Wien auf und gaben uns den Schlüssel um uns mit den Sachen auszustatten, die wir benötigen können, bevor die Wohnung mitsamt Einrichtung verkauft wurde.

Wir mussten noch die ganze Woche arbeiten, doch in dieser Zeit entwickelten wir einen Plan, der besser aufging als gedacht. Wir fuhren am Freitag zu einem Möbeldiscounter und erfuhren, dass wir einen Mini-LKW fürs Wochenende gratis bekommen, wenn wir eine Kundenkarte lösten und etwas kauften, das nicht in unser Auto passte. Genau das wollten wir, denn wir brauchten Matratzen. So kamen wir am Samstag erneut in das Geschäft und warteten auf unseren LKW, der zu Mittag eintraf und los ging es. Mit unserem wenigen Geld kauften wir uns 2 billige Matratzen und fuhren anschließend zur Wohnung meiner Eltern. Dort luden wir eine alte Kredenz, Küchengeschirr, Teppiche, Decken, Lampen, Sessel ein und fuhren los. Unterwegs versorgten wir uns noch mit den Grundnahrungsmitteln, da ja noch gar nichts im Haus vorhanden war. Kaffee, Zucker, Milch, Brot, Butter,...
Beim Rohbau angekommen stellten wir fest, dass uns mein Vater bereits ein Klo eingebaut hatte, denn soweit war der Wasser- und Kanalanschluss schon gegeben. Auch Strom war vorhanden. Warmwasser erzeugt ich mit Wasserkocher und Thermoskannen, sodass man sich am nächsten Morgen waschen konnte.

Ich wollte Pfingsten unbedingt im Waldviertel verbringen und so kam es auch.

Wir richteten uns so gut es ging häuslich ein und gingen aufs Fest um meine Freunde zu treffen.



Wir fühlten uns besser, freier und unabhängiger. Zum Essen durften wir bei meinen Eltern vorbeikommen und alle waren zufrieden. 

Der Neuanfang




Später stellte sich heraus, dass der Umzug in den Rohbau nur ein großer Vorteil war. Denn wir begannen Pläne zu schmieden und verbesserten unsere Wohnsituation nach und nach.

Hätte ich nicht diese verbale Watsche von meiner Mutter bekommen, dann könnte es sein, dass wir wahrscheinlich nicht so schnell in die Gänge gekommen wären um das Haus fertigzustellen.

Denke stets daran, eine Niederlage, kann ein Zeichen für einen Neuanfang sein. Bleib nicht am Boden liegen und warte bis wer über dich stolpert, sondern erkenne es als Zeichen, stehe auf und gehe dem nach. Denn es ist nur gut gemeint. Es kommt plötzlich alles besser als man denkt. 💗

Deine
Edith