Mittwoch, 17. Mai 2017

Freiraum schaffen = Loslassen = Verabschieden




Zuerst möchte ich mich bei Euch für Eure Treue bedanken. Nach bald 1,5 Jahren hätte ich mir nie gedacht, dass ich ohne Werbung und SEO und Marketing und ich weiß nicht was noch so alles für einen Blogger empfohlen wird um sichtbar zu werden, doch so viele Menschen erreichen konnte.

Doch nun muss ich Euch wahrscheinlich enttäuschen.
Ich werde den Blog auf Eis legen.
Das heißt, er bleibt bestehen, damit meine Tipps jederzeit nachlesbar sind und vielleicht kommt noch etwas hinzu, wenn ich der Meinung bin, dass ich den Gedanken auf keinen Fall für mich behalten darf. Sollte dies geschehen und ihr es nicht versäumen wollt, dann könnt ihr auf meiner FB-Seite https://www.facebook.com/Plötzlich-Frei-230697607276708/ ein Like hinterlassen oder ihr folgt mir auf Instagram (dort findest du mich unter „edithbrandtner“), denn da werde ich es sicherlich in meiner Story erwähnen. Wenn du dich aber nirgends anmelden und trotzdem informiert werden möchtest, dann schreibe mir doch eine e-mail unter ploetzlichfrei@gmx.at 
Auch, wenn du noch Fragen zum Thema „Wunscherfüllung“ hast oder mir sonst noch etwas mitteilen möchtest, darfst du mich gerne per e-mail kontaktieren.
Die Beiträge, die ich verfasste, sind für die Allgemeinheit geschrieben, aber nicht unbedingt für jeden Einzelnen anwendbar, denn jeder Mensch ist anders und jeder Mensch hat daher eine andere Lösung um seinen Wunsch erfüllen zu können.
Vielleicht ergibt sich aus einem e-mail-Verkehr auch wieder mal ein Artikel, doch es wird keine Regelmäßigkeit mehr geben, das kann ich versichern. Denn ich möchte mich nicht mehr abhängig machen, sondern mir Freiheit schenken.




Wie kommt’s? 

Ich habe doch erzählt, dass ich mich bei intueat angemeldet habe. Durch verschiedene Audios und Mentalübungen erkannte ich, dass es mehr gibt was ich wieder intuitiv machen möchte, so wie ich es als Kind getan habe.
Noch bevor ich mich dort angemeldet hatte, war mir klar, dass ich mich verändern werde, doch dass es dann doch so heftig kam hatte mich erstaunt. Erstaunt, weil ich es irgendwie vorhergesehen habe, aber es nicht wahrhaben wollte.

In der FB-Gruppe von intueat gab es eine Buchvorstellung zur HSP (= Hochsensitive Person bzw. Hochsensible Person), das mich sofort fesselte. Ich besorgte mir so ein Buch und erkannte mich darin wieder. Ein Beispiel: Eine HSP möchte immer neue Sachen ausprobieren und sobald sie es kann wechselt sie zum nächsten Thema und ist schließlich irgendwann damit überfordert. Dh. ewig auf der Suche. So ist/war es auch bei mir. Nun möchte ich nicht mehr vom Pfad abkommen, sondern meinem Ziel entgegengehen. Schluss mit dem herumirren. Dazu muss ich aber erstmals alles loslassen, worin ich mich ausprobiert habe und endlich wieder zur Ruhe kommen. Leider zählt dazu auch nun mal der Blog.
Daher plädiere ich auf Euer Verständnis und hoffe ihr seid mir nicht böse, wenn ich mich auf unbestimmte Zeit nicht mehr auf diesen Blog melden werde.

Wo findet man mich inzwischen? 

Ich bleibe weiterhin auf Facebook mit „Edith Brandtner“ oder „Plötzlich Frei“  aktiv (wenn auch nur dezimiert) und Instagram mit „edithbrandtner“ (hauptsächlich mit 24-Std.-Stories), da dies die schnellste Form des veröffentlichen ist.

Was wären die nächsten Artikeln gewesen? 

Ich wollte noch schreiben, ob es gut ist, wenn man seinen Wunsch weitererzählt.
    
Die Kurzversion: NEIN. Du weißt nie, ob dieser jemand doch ein Neider ist und dagegen arbeitet oder es eine Person ist, die dich so verunsichert, sodass du nicht mehr an deinen Wunsch festhalten kannst. 

Als 2. Beitrag wäre da noch der  Monatsrückblick Mai gewesem – Ein Monat voller guten Taten

Ich habe jede Menge Botschaften verteilt, die auch mir zu denken gaben.






Dann war ich die alten Leute im Pflegeheim besuchen.
Sammle Schraubverschlüsse und Bierkapseln, die dann verkauft werden und das Geld den Bewohnern des Pflegeheims zugutekommt.




Doch eigentlich war ich diesen Monat auch wieder sehr Dankbar.

Dankbar, dass mein Auto nicht auf die Straße gerollt ist, weil ich vergaß die Handbremse zu ziehen und ich es noch rechtzeitig aufhalten konnte, obwohl ich es erst bemerkte, als ich das Haus verließ und zum Wagen ging, wo dieser in dem Moment zu rollen begann.

Dann war ich nach langer Zeit wieder schwimmen und ich bin dankbar, dass ich die Erste war, die die Wellen im Schwimmbecken schlugen durfte.






Was werde ich mit meiner neugewonnen Freizeit machen? 

Wie ihr bereits wisst habe ich mit meinem Blog keinen Cent verdient. Es war auch keine Werbung für einen selbstständigen Beraterjob. Deswegen habe ich einen Hauptjob, wo ich im Einkauf eines Betriebes arbeite, das Fertighäuser herstellt und zurzeit ist Hauptsaison. Ich möchte mich auf diese Arbeit konzentrieren und zu Hause Freiräume schaffen.

Hosen warten auf ihre Reparatur mit der Nähmaschine,
Laden wollen ausgemistet werden,
Möbeln gestrichen,
Fliesen gelegt,
Auffahrt gepflastert,
Unterlagen sortiert und abgelegt, …..

Ihr seht die To-Do-Liste ist ewig lange, dabei liegt mein eigentliches Augenmerk auf meiner Person selber.  Ich möchte mehr Sport machen und mich von selbst auferlegten Pflichten befreien.
Ich habe seit einem Jahr jeden Mittwochnachmittag frei und habe ihn nie richtig genutzt. Nach der Arbeit setzte ich mich meist mit Essen vor die Glotze und später ging ich rauf in mein Büro um noch meinen Artikel in den Blog zu stellen, den ich meist schon am Wochenende zuvor geschrieben hatte. Ich musste noch die Fotos machen, bearbeiten und zufügen, damit ich den Beitrag rechtzeitig mit Donnerstag Früh veröffentlichen konnte.
Damit ist nun Schluss.

Stattdessen wird aufgeräumt. Ich habe mein Haus etwas vernachlässigt und nur oberflächlich sauber gemacht. Ich muss mir wieder ein wahres Lebensgefühl reinholen. Ich möchte wieder durchatmen können (Staubfrei und Ausgemistet) und den Durchblick bekommen (17 saubere Fenster).
Neben dem abarbeiten der To-Do-Liste wird regelmäßig Sport betrieben.

Was ich mir schon zur Routine gemacht habe ist mein morgendlicher Spaziergang, den ich gelegentlich auf Instagram-Story zeige. Ich stehe gegen 5:20 auf, trinke ein Glas Wasser und spaziere los. So beginnt mein Tag stressfrei und mit voller Energie, die ich aus der Natur ziehe. 





Erst danach kommt der restliche Ablauf, wie Zähne putzen und anziehen.

In 2 Monaten habe ich dann endlich ein neues Handy und einen neuen Tarif, womit ich jederzeit und überall meine Erlebnisse schnell hochladen kann. Das bei weitem viel weniger Zeit in Kauf nimmt, als einen Blog zu schreiben und wer weiß vielleicht komme ich noch auf die Idee mal ein Video zu drehen und es auf YouTube zu stellen. Alles ist möglich.
Man bemerke, ich bin schon wieder an der nächsten Sache dran, statt bei mir zu bleiben.
Ich muss echt los lassen.

In diesem Sinne seid mir nicht böse und behaltet mich in guter Erinnerung.

GLG
Edith

P.S.: Ich bedanke mich nochmals für Eure Treue. Ein großer Dank gebührt aber meiner Freundin, die jeden Beitrag aufmerksam durchgelesen und mich auf Fehler aufmerksam gemacht hatte. Danke für das Gratislektorat.
P.S.S: Ich fühle mich schon etwas freier, da ich diesen Artikel nun endlich geschrieben und veröffentlicht habe. Ich hatte ein schlechtes Gewissen, da ich schon 2 Wochen ohne Erklärung nichts mehr von mir lesen habe lassen.

Kommentare:

  1. Hallo Edith!

    Ich habe deinen Blog erst vor 3 Monaten entdeckt. Schade, dass es nun wieder zu Ende ist.
    Wobei jedes Ende der Anfang von etwas Neuem ist, vielleicht sehen wir deinen Blog ja bald wieder. :-) Ich verstehe dich, auch ich habe viele Interessen in meinem Leben und so ist es schwierig zu entscheiden, aber vor allem auch zu erkennen, was das Wichtigste ist. Hut ab vor deiner Entscheidung.
    Die Hauptmotivation für mich als Blogger war das Schreiben, das Fotografieren und das Teilen von schönen Erlebnissen und Gedanken. Je mehr man sich aber mit dem Blog beschäftigt, desto mehr wird er zur Aufgabe und weniger als Hobby. Vielleicht hast du nach fast zwei Jahren den Punkt erreicht, an welchem man sich entscheiden muss, ob der Blog Hobby bleibt, zum Beruf wird oder das Projekt eingestellt wird.
    Ich finde es schade, dass dieser Blog (vorerst) ein Ende findet. Ich wünsche dir aber für die Zukunft alles alles Gute.
    Tomi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Wow. Danke Tomi. Ich bin direkt gerührt.
      Aber wie du es erwähntest.
      Ich habe meinen Blog nur auf Eis gelegt und wer weiß, vielleicht schmilzt das Eis irgendwann mal wieder bzw. verirrt sich ein heißer Beitrag hinein.
      Doch ich denke bis zum Herbst ist das Eis zu hart.
      Sobald ich an mein Ziel oder eventuell nur Teilziel angelangt bin werde ich es mir sicherlich nicht verkneifen können hier davon zu berichten.

      GLG
      Edith

      Löschen

Ich freue mich über jeden eurer Kommentare, in dem ihr mir eure Gedanken, eure Meinung, eure Ideen und Anregungen zu meinem Eintrag mitteilt. Euer Feedback macht mich glücklich.